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Schuljahr 2010-2011 (1.
Halbjahr) ÜAZ Brandenburg (Klasse 9b)
Schuljahr 2010-2011 (2.
Halbjahr) Ökogarten (Klasse 6/7)
Schuljahr 2011-2012 (1.
Halbjahr) Übergabe der Berufswahlpässe
Schuljahr 2011-2012 ÜAZ Brandenburg Klasse 9
b
Schuljahr 2010 - 2011 / 1.
Halbjahr
Vom 06.09.2010 - 24.09.2010 fuhren die Schülerinnen und
Schüler der Klasse 9 b in das ÜAZ nach Brandenburg.
In vier verschiedenen Gewerken ging es darum, Fähigkeiten bei
jedem Schüler zu erkennen, zu entwickeln und in Bezug auf die
Berufsorientierung einen wichtigen Beitrag zu leisten. Jeder durchlief in den
drei Wochen die Gewerke Fliesenbau, Mauerwerksbau, Wegebau und Holzbau. Die
Stimmung war hervorragend, denn jeder bemühte sich seinen Fähigkeiten und
Kenntnissen entsprechend um bestmögliche Arbeitsergebnisse.
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Stimmt die
Flucht?
Entsprechen die Lauf- und Stoßfugen
den Maßvorgaben?
Ist die Mauer lotrecht?
Stimmen die Höhen der
einzelnen gemauerten Reihen?
Wie sieht das Fugenbild
aus?
Die Wasserwaage, der Gliedermaßstab, das Lot und
das Richtscheit zeigten die Ergebnisse der Arbeit von Philipp und Roy.
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Fliesen schneiden, Radien ausarbeiten,
Durchmesser in Fliesen mit dem Lochboy ausarbeiten – Lukas hatte an
diesen zwei Tagen zahlreiche Aufgaben zu erfüllen. |
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| Marcus
und Antonia bei der Arbeit am Zierpfosten für Blumenständer -
Arbeitsschritte: Messen, Anreißen, Sägen, Prüfen, Schleifen
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| Genaues Messen und Anreißen bei Wendy sind
Grundlage eines guten Arbeitsergebnisses bei der Fertigung eines
Zierpfostens für einen Blumenständer. |
Am
Ende des Arbeitstages standen die Auswertung und das Schreiben des
jeweiligen Tagesberichtes an. Jeder Schüler erhielt eine Bewertung
seiner Arbeitsleistung in Form einer verbalen Einschätzung und einer
Zensur.
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Das waren für die Schülerinnen und Schüler lehr- und
arbeitsreiche Tage zu Beginn des neuen Schuljahres. Ein besonderes Dankeschön
an Herrn Fink, der als Ausbilder im ÜAZ uns viele gute Hinweise gab und immer
optimistisch nach vorn blickte, auch wenn es mal nicht so lief.
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Schuljahr 2010 - 2011 / 2.
Halbjahr
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| Herzlich willkommen - Ziel des Projektes
ist es u. a. auch die Bereitschaft zur Arbeit zu wecken, erste
Orientierungen zu geben, Freude und Zufriedenheit über das Geschaffene
zu empfinden |
Erster fachkundig begleiteter
Erkundungsgang. Die Natur hält noch Winterruhe, der Teich ist
zugefroren, aber die Planungen für das Gartenjahr müssen begonnen
werden. |
Die Berufsorientierung und das Wecken von Interessen und
Einstellungen in Hinsicht auf eine spätere Ausbildung sollten durch praktisches
Lernen schon früh beginnen. Aus diesem Grunde wurde in Zusammenarbeit unserer
Schule mit dem Ökowerk Rathenow und der Akademie Seehof ein Projekt im Bereich
Praxislernen entwickelt. Ab März 2011 werden die Schülerinnen und Schüler der
Klasse 6/7 wöchentlich 6 Stunden im Bereich Gartenbau fachkundig betreut.
März 2011
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| Experimentieren unter Anleitung als Teil
des Praxislernens - Hier stellen die Schüler selbst Pfefferminzbonbons
her. |
Wetterbeobachtungen zu Beginn eines jeden
Praxislerntages. Notiert werden u. a. Bewölkung, Temperatur,
Windstärke und Windrichtung. |
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| Gartengerätekunde zur Vorbereitung auf die
eigentliche praktische Arbeit im Garten. Wie heißen die Geräte, wozu
und wie werden sie gebraucht und welchen Arbeitsschutz habe ich beim
Gebrauch zu beachten? |
Danach ging es ins Gewächshaus. Während
es draußen noch kalt ist, herrschen hier schon angenehme Temperaturen.
Das Sieben von Aussaaterdezur Vorbereitung auf das Säen. Jeder hat
seinen Verantwortungsbereich und seine Aussaatschale. |
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| Nach dem Sieben der Erde wird diese mit dem
Andrückbrett gleichmäßig verteilt und angedrückt. |
Nun wird gesät. Zuerst wurde besprochen ,
um welches Saatgut es sich handelt, wie viele Pflanzen später aus den
Samen keimen müssten und wie lange die Keimdauer ist. Jeder hatte
andere Samen - so dass auch die Sätechnik besprochen wurde. Gesät
wurde Kapuzinerkresse, Lobelie, Prunkwinde, Strandflieder und
Strohblumen. |
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| Arbeit im Team, gegenseitiges Helfen,
aufeinander Rücksicht nehmen - auch das sind wesentliche Ziele
dieses Praxislernens. |
Zum Abschluss der Arbeiten wird feine
Aussaaterde über die Samen gesiebt und leicht mit dem Andrückbrett
festgedrückt. Anschließend vorsichtig die Erde befeuchten und dann
heißt es erst mal warten ... |
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| Pflanzenvermehrung - durch
Stecklinge, wie hier beim Usambaraveilchen. Vorbereitung der Vermehrung
von Grünlilien durch das Abschneiden der Kindel. Nach 2 Wochen sollten
sich die Wurzeln gebildet haben, damit gepflanzt werden kann. |
Vorbereitung auf Ostern. Aus Weide wurde
ein Ring durch Flechten und Wickeln gefertigt, der dann mit Ostersachen
ansprechend dekoriert wurde. Neben der praktischen Arbeit waren auch
künstlerische Ideen gefragt. |
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| Stolz werden die kleinen Kunstwerke präsentiert |
April 2011
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| Die Temperaturen steigen, die
Sonne scheint, da macht das Arbeiten im Garten Spaß. Arbeit im Team war
das Motto, ob beim Beräumen der Frühbeete, beim Ausmessen
(Messübungen) oder beim Pikieren von Jungpflanzen. Am Ende stand die
Erkenntnis, dass es im gemeinsamen Miteinander nicht nur wesentlich
besser geht, sondern dass die Arbeit auch mehr Freude macht. |
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| Vermehrung von Pflanzen durch Kindel. Aus 1
mach 2, 3, 4 ...- hier am Beispiel der Grünlilie. Schöner Nebeneffekt:
Die Schüler dürfen ihre Pflanze mit nach Hause nehmen und wachsen und
gedeihen sehen. |
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| Das Frühjahr ist da und damit angenehme Temperaturen.
Das Laub des vergangenen Herbstes muss zusammengeharkt und gelagert
werden. Da Eichenlaub sich für die Kompostierung nicht gut eignet, wird
es zur Auffüllung von Naturhecken verwendet. |
Mai 2011
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| Im Frühjahr, wenn die Temperaturen
steigen, die Beete bestellt werden, muss fleißig gehackt werden, um
Unkraut zu entfernen und die Verdunstung des Wassers zu mindern. |
Zur Vorbereitung des Kartoffellegens wird
das Beet glatt geharkt. |
Juni 2011
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| Erdbeerzeit - Gerade bei den einjährigen
Pflanzen macht das Pflücken Spaß, wenn die Beeren groß und reif sind. |
Nach einer theoretischen Einweisung ging es
ins Erdbeerfeld. Vorher ging es darum, dass Erdbeeren mehrjährig sind,
wie sie konserviert werden und dass sie sehr vielseitig verwendet werden
können. |
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| Stolz werden die Ergebnisse der Arbeit
präsentiert. Natürlich durfte auch mal gekostet werden. Anschließend
wurde in der Küche Erdbeermarmelade gekocht. |
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| Hautcreme selbst herstellen - funktioniert
das???? |
Mit Geschick und Beachtung der genauen
Rezeptur schaffte es jeder, seine Creme herzustellen. |
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| Mit Eifer und Ausdauer waren alle bei der Sache. |
Das Schuljahr geht langsam seinem Ende entgegen - und damit
endet auch das Praxislernprojekt im Ökogarten für unsere Klasse. Wir hoffen
und wünschen, dass diese Art Projekte im kommenden Schuljahr fortgesetzt werden
kann, denn für die beteiligten Schüler waren die Stunden im Garten lehrreich,
interessant, erlebnisreich und waren im wahrsten Sinne praktisches Lernen mit
allen Sinnen. Den verantwortlichen Betreuern, allen voran Frau Hufschläger, ein
ganz herzliches Dankeschön für ihr Engagement und Herrn Otte für seine Geduld
bei der Arbeit mit den Kindern.
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| Für die Rathenower Tafel
wurde am letzten Projekttag unter Anleitung von Frau Hufschläger Salat
geerntet und ordentlich für die Abholung vorbereitet. |
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| Frische Erdbeeren werden geerntet, in
500g-Schalen gesammelt, abgewogen und zur Abholung vorbereitet. |
Das Ergebnis der Arbeit: Zum Abtransport
für die Rathenower Tafel wurden an diesem Tag bereitgestellt: über 30
Salatköpfe, über 6kg Erdbeeren und diverse Gartenkräuter. |
Zu erreichende Ziele:
- Erwerben von Grundfertigkeiten im Gartenbau,
Verhaltensregeln
- Festigung von grundlegendem mathematischen Kenntnissen
(Rechnen mit Einheiten, Mess- und Schätzübungen)
- Kennenlernen verschiedener Geräte im Gartenbau,
Kennenlernen und Unterscheiden von Pflanzen
- Sachgerechtes Vorbereiten, Säen, Einpflanzen, Pflegen,
Ernten und Verarbeiten
- Gewinnen von Kulturland, ökologische Schädlingsbekämpfung
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Schuljahr 2011-2012
Klasse 9 b
Wie ein Azubi!
Im November 2011 schlüpften wir in die Rolle eines
Azubis.
Täglich fuhren wir mit dem Kleinbus unseres Fördervereins
nach Brandenburg ins ÜAZ. Nachdem der Lehrmeister im ÜAZ uns in einige
Tätigkeiten des Mauerwerkbaus, Holzbaus, Straßenbaus und Fliesenbaus
eingewiesen hatte, nahmen wir Werkzeuge und Materialien zur Hand.
Wir werkelten im dreitägigen Wechsel in allen 4 Bereichen. So
entstanden kleine Mauern, Holzwürfel, Blumensäulen, gepflasterte Wegabschnitte
und zugeschnittene Fliesen.
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| In den vier
verschiedenen Bereichen wurde währende der Zeit im ÜAZ gearbeitet |
Es waren lehrreiche Wochen, und Spaß hat es
auch gemacht.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 b
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Schuljahr 2011-2012 (1. Halbjahr)
Übergabe
der Berufswahlpässe Klasse 7
Am
07. September 2011 erhielten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen
unserer Schule ihre Berufswahlpässe.
Frau
Seligmann, die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft
erläuterte den Schülern, wie wichtig es ist, seine Interessen und Neigungen in
diesem Ordner bis zur Beendigung der Schulzeit zu dokumentieren. Er wird dann
bei entsprechender Führung ein unentbehrliches Hilfsmittel bei der Berufswahl
und bei der Bewerbung sein.
Alle
erhaltenen Bescheinigungen und Einschätzungen sollen darin Platz finden. In den
nächsten Jahren werden diese Schüler im Praxislernen erste Erfahrungen
sammeln.
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