Home

Projekt Bundeswehr 2011

1. Tag (30.05.2011)

Wir, 13 Schüler der Klassen 7-9 unserer Schule, erwarteten den Wehrdienstberater Oberleutnant Raßmus aus Potsdam. In einer interessanten Veranstaltung erfuhren wir viel Interessantes über die verschiedenen Aufgaben der Bundeswehr, über die neue Strukturreform und über die Möglichkeiten in Hinsicht auf die Berufsorientierung.

 

Gespannt und interessiert verfolgen die Schüler den Ausführungen von Oberleutnant Raßmus. Fragen konnten während der Ausführungen sofort gestellt werden, was zu interessanten Gesprächen führte. Ein gelungener Vormittag und perfekter Einstieg in das dreitägige Projekt "Bundeswehr" - dafür ein herzliches Dankeschön, verbunden mit dem Wunsch auf ein Wiedersehen im Jahr 2012.

Oberleutnant Raßmus gab auf jede gestellte Frage überzeugend und fasslich Antwort, so dass neben zahlreichem Video- und Bildmaterial auch das Stellen von Fragen nicht zu kurz kam.

 

 

2. Tag (31.05.2011)

Wir fuhren mit den fördervereinseigenen Bussen  bei herrlichem Sommerwetter zum Truppenübungsplatz nach Klietz, wo wir zu einem aktionsreichen und interessanten Vormittag erwartet wurden.

Zunächst hieß es anzutreten, um dann die Aufgabe erklärt zu bekommen. Hauptmann Woywod fand mit seiner herzlichen Art genau die richtigen Worte zur Motivation der Teilnehmer. Die Aufgabe bestand zunächst darin, über den Klietzer See einen Schwimmsteg zu bauen. Teamarbeit war angesagt, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

 

Oliver und Rico haben die Aufgabe, den schwimmenden Steg im Wasser zu montieren, während die anderen der Gruppe, die vielen Einzelteile vormontiert. Die Teamarbeit funktionierte sehr gut, jeder half seinem Nebenmann, und so schob sich der Schwimmsteg immer weiter über den Klietzer See.

 

Geschafft ... - Die Truppe hat gut gearbeitet und der Steg hat die Belastungsprobe im Lauftest bestanden. Nun heißt es, den Schwimmsteg zurück zu bauen. Gar nicht so einfach, zumal die Temperaturen bei herrlichem Wetter sich in Richtung der  30 Grad orientierten.

 

Nach getaner Arbeit konnten sich alle bei einer Fahrt in herrlicher Natur über den Klietzer See von den Anstrengungen erholen ... ... aber die nächsten Aufgaben und Herausforderungen warteten schon an Land auf uns. Es war gar nicht so einfach, statt eines einfachen Hausfrauenknotens einen richtigen Seemansknoten hinzukriegen. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister...
 

 

Anschließend wurde ein Mannschaftsschlauchboot zu Wasser getragen (gelassen), ... .... um dann im Team ein vorgegebenes Ziel paddelnd zu erreichen

 

Zum Ende des ereignis- und erlebnisreichen Tages erfolgte die Auswertung der Aufgaben ... ... um dann anschließend mit herzlichen Worten ein großes Dankeschön für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung des Projekttages an Hauptmann Woywod auszusprechen.

 

Fazit des Tages: 

Es geht nur Miteinander, um gemeinsame Aufgaben zu lösen.

 

3. Tag (01.06.2011)

Am dritten und letzten Tag standen einige Übungen im Gelände auf dem Programm. Pünktlich um 8.00 Uhr wurden wir von Stabsfeldwebel Adamczyk begrüßt. In seiner freundlichen und unkomplizierten Art fand er sofort die richtigen Worte, um die Schüler zu begeistern.

Begrüßung im Gelände - voller Erwartung auf die zu erwartenden Aufgaben. Zuerst hieß es erst einmal sich zu orientieren. Wo sind wir hier eigentlich und in welcher Richtung liegt Rathenow? Alle waren erstaunt, welche Größe der Truppenübungsplatz hat.

 

Verhalten beim Auffinden von Fundmunition und das absolute Verbot des Betretens des Trupenübungsplatzes standen im Mittelpunkt der Ausführungen eines Fachmannes.  Nach einer kleinen Übung zum Vorrücken im Gelände (einige pumpten wie die Maikäfer) erklärte uns Stabsfeldwebel Adamczyk im "Sandkasten" den Aufbau einer Schießbahn, gleichzeitig immer als Bezug zum realen Gelände. Dabei merkten wir, wie schwer es ist, Entfernungen im Gelände annähernd zu schätzen.
 
Anschließend kam die Zeit der Schüler, die in der Jugendfeuerwehr ihres Wohnortes tätig sind. Neueste Feuerwehrtechnik konnte besichtigt und auch ausprobiert werden. Auch beim Leerpumpen einer Kübelspritze merkten wir, wie anstrengend diese Tätigkeit werden kann. Wir erfuhren aus erster Hand, wie anstrengend und verantwortungsvoll die Arbeit der Feuerwehr auf dem Truppenübungsplatz ist. Und schon während der Ausführung kam ein Funkspruch, der die Kameraden der Feuerwehr zu einem Brandherd auf dem Platz anforderte.

 

Nachdem die Feuerwehr zum Löscheinsatz gerufen worden war, endeten unsere Projekttage mit der Verabschiedung ... .. und bei einem kleinen Dankeschön mit der Hoffnung auf die Möglichkeit des Besuches zu den Projekttagen auch im Jahre 2012.

 

Wir möchten auf diesem Wege allen direkt und indirekt bei der Vorbereitung und Durchführung der Projekttage Offizieren und Soldaten  der Bundeswehr ganz herzlich für die tolle Organisation und die freundliche und kompetente Durchführung danken, insbesondere dem Platzkommandanten Oberstleutnant Nehrig für die freundliche Genehmigung, Hauptmann Woywod und Stabsfeldwebel Adamczyk für die hervorragende Betreuung und Führung unserer Schüler !!! 

Ein herzliches Dankeschön auch an Oberleutnant Raßmus von der Wehrdienstberatung Potsdam für die interessante und kurzweilige Veranstaltung am ersten Projekttag.

 

 

nach oben

zurück zur Projektauswahl